<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><AQE.QER VERSION="2"><QUESTION QID="E-001663-16" AIDREF="AE-001663-16" LEG.VAL="WQ"><HEAD.Q><TI1><P.WQ>Anfrage zur schriftlichen Beantwortung<NO.WQ QID="Q-E-001663-16">E-001663-16</NO.WQ></P.WQ><P.WQ>an die<DEST.WQ ORG="COM"> Kommission</DEST.WQ></P.WQ></TI1><TI2><P.WQ>Artikel 130 der Geschäftsordnung</P.WQ><P.WQ><AUTHOR.WQ PERSID="125024">Barbara Kappel</AUTHOR.WQ><POL.GROUP GR="ENF">(ENF)</POL.GROUP></P.WQ></TI2><P.WQ><DATE.WQ DATE.DOC="20160225">(25. Februar 2016)</DATE.WQ></P.WQ></HEAD.Q><OBJ.Q OBJID="O-E-001663-16"><INT.OBJ.Q>Betrifft:</INT.OBJ.Q><TXT> Marken‐ und Produktpiraterie</TXT></OBJ.Q><CONTENTS CTNID="QC-E-001663-16"><P>Durch Marken‐ und Produktpiraterie geht europäischen Unternehmen jedes Jahr rund ein Prozent des Umsatzes verloren; tausende Arbeitsplätze werden dadurch vernichtet. Internationale Fälscherringe kopieren in erster Linie Lifestyle-Produkte europäischer Unternehmen. Marken‐ und Produktpiraterie wird in den meisten Ländern geahndet; daneben setzen immer mehr Unternehmen eigenständig Maßnahmen, um Produktpiraterie rigoros zu verfolgen.</P><P><NO.P>1.</NO.P>Wird die Kommission Maßnahmen ergreifen, um effizienter gegen die Einfuhr gefälschter Markenprodukte in den europäischen Binnenmarkt vorzugehen?</P><P><NO.P>2.</NO.P>Die meisten gefälschten Produkte zum Schaden europäischer Unternehmen und Volkswirtschaften stammen aus China, und es stellt sich die Frage, wie sich dieses Faktum auf die geplante automatische Erteilung des Marktwirtschaftsstatus für China auswirkt.</P><P><NO.P>3.</NO.P>Eine Möglichkeit, gegen den Vertrieb von Fälscherware vorzugehen, besteht darin, Websites, die Fälschungen anbieten, zu sperren. Solche Sperren kosten in den USA 1&#xa0;000 bis 5&#xa0;000&#xa0;Dollar. Stehen in der Europäischen Union Mittel zur Verfügung, in solchen Fällen unterstützend einzugreifen?</P></CONTENTS></QUESTION></AQE.QER>